Drucken
PDF

Nürburgring Jedermannrennen 2009 - ein Bericht

hoehenprofil_nordschleifeAm 01.08.2009 fand die wohl schönste, aber auch anspruchvollste Veranstaltung des German Cycling Cups statt: Rad am Ring.

Man konnte sich zwischen 70 und 140 Km entscheiden, also zwischen 3 und 6 Runden über die Nordschleife.

Die Veranstaltung "Run am Ring" begann am Morgen, als sich die Läufer auf die 5, 10 oder 24 Km-Runde über die GP-Strecke bzw. über die 24,4 Kilometer lange Runde der Nordschleife machten.

Am Mittag starteten dann die Radfahrer, aufgeteilt in zwei Startblöcke, die mehr oder weniger nach Leistungsklassen sortiert waren.

Die erste Runde führte zuerst über die Grand-Prix-Strecke und verlief danach drei bzw. sechs Mal über die Nordschleife. Stürze und Verletzungen blieben weitestgehend aus, und alle Teilnehmer konnten bei strahlendem Sonnenschein den hervorragenden Asphalt und die historischen 18-%-Steigungen zur Hohen Acht genießen.. bei blitzsauberem, perfektem Asphalt mit breiten Auslaufzonen, falls doch einmal etwas passieren sollte.

An der Hohen Acht bestand die Möglichkeit, Getränke und Verpflegung aufzunehmen, was vor allem den Startern des 24-Stunden-Rennens zugute kam. Bei den 70er und 140er Strecken hatten viele Teams Helfer an der Strecke, die den Fahrern Getränke etc. reichten. Bei Corratec Cylcepower hielt Thomas Muchow vom Kerpener Kart-Center die Stellung am letzten Anstieg vor der Start-Ziel-Gerade und versorgte uns prima.

Aber auch zwischen den Teams eine gute Unterstützung! So sah man z.B. Renzo Wernicke vom Erz-Konkurrenzteam Univega einem unserer Fahrer (Jörn Reuß, 2. Platz Gesamtwertung 140 Km) hinterherlaufen, um ihm eine Trinkflasche zu reichen.

Nach der Hohen Acht führte der Kurs über welliges Gelände wieder zur Start-Ziel-Geraden, und dann direkt durch das enge Fahrerlager wieder zurück zur Nordschleife.

Bei den zwei RV’lern beim Team Corratec Cyclepower lief es super, Eva und ich starteten auf der 70er Strecke. Ungefähr bei Km 10, bevor der erste Anstieg ganz zu Ende war, setzte sich ein Univega-Fahrer ab, und zusammen mit mir ging Mike Vomfell. Bei so einem Dreiergespann mußte man einfach dabei sein, es funktionierte aber nicht so ganz: Ungefähr 3 Km später war ich alleine – und ich blieb es auch. Als ich nach 3 Runden im Ziel war, war ich mir dann gar nicht so sicher, wie das jetzt weitergeht oder ob ich noch mal rund muß, denn Stadionsprecher bzw. Ansager war Fehlanzeige. Nach kurzem Warten war ich mir dann irgendwann sicher, daß ich jetzt aufhören konnte.

Und so kamen wir mit den Plätzen 12 (Eva) und 1 (Norbert) ins Zie.

Hier gab es Erdinger Alkoholfrei – gut so, denn am Abend mußten wir ja schon weiter nach Bochum, wo am nächsten Tag um 08:30 Start zum nächsten Rennen war. Und wir durften uns auf einen schönen Tag in Bochum freuen… aber ganz so schön wie am Ring wurde er nicht.

PS: Man kann auf dem Ring auch an einer RTF teilnehmen…