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Jugend Sommer-Radkurs mit Eva

jugendsommer_2009_02Gestern endete unsere leider nur 3 Tage währender Sommer-Rad-Kurs.

Dienstag

Am Dienstag waren wir fast 4h im Lomarer Wald und im Naafbachtal unterwegs. Wir konnten feststellen:

"Nicht nur die Alpen haben auf Singeltrails, steile Anstigen und Tragepassagen zu bieten."

Alle sind wohlbehalten aus der Wildnis zurückgekehrt. Nur der Trainer hat sich ein Pedal im Schienbein verewigt und ist nach der Abfahrt, über den Indianerpfad von Heide aus, in Lohmar angekommen erst einmal in einer Apotheke eingekehrt.

Frisch geflickt musste sich die Trainerin dann auch noch vor der Apothekentüre Gemecker über seine Bananen anhören, die nach einem Bissen in der Mülltonne landeten. Seit diesem Tag nimmt keines der Kinder irgendetwas aus meiner Hand ohne Murren an, was mit Banane auch nur im entferntesten zu tun hat.

Im Naturschutzgebiet des Naafbachtals haben wir uns mit den Unwägbarkeiten der Wildnis herumgeschlagen: einbruch gefährdete, gesperrte Brücken und umgestürzte Bäume die samt Rädern überklettert werden mussten. Aber schon auf dem Indianerpfad haben alle mit angepackt und Helferketten gebildet die das Heben und Zerren an schwerem Material durch Weiterreichen erleichterten. Auf der Höhe in Rengert angekommen genossen alle eine Rast und Neapolitaner-Waffeln, während der Trainer den Rest der Bananen selber essen musste und beim Entsorgen der lerren Schalen hiermit unfreiwillig komisch Bäume schmückte.

Die Heimfahrt war leicht. Wirtschaftsweg und Fahrradweg waren jetzt fast langweilig und Enya entführte alle in ein kleines Waldstück in Polhausen, in dem BMX-Fahrer Bahnen mit Wellen und Sprüngen eingefahren haben. Mit einem "toll" aussehenden Sturz, wie die Jungs meinten, hat Enya dann auch ihr neues MTB eingeweiht. Da nicht mehr als "Grundberührung" passiert ist, wurde nach kurzem Gelächter auch gleich wieder aufgesessen.

Danach waren es nur noch 2 km bis zu unserem Startort in Schreck, wo wir die Seminarräume im Hause Helmbrecht für unsern Sommer-Radkurs nutzen durften.

Mittwoch

Mittwoch ging's an die Theorie. Nahrung, Flüssigkeit, Regeneration und was das alles mit Training zu tun hat? Wir haben es geklärt!

Ein kleines Taschenbuch von Dr. Prof. k. Hottenroth hält alle Informationen auch für spätere Fragen griffbereit und hat die Kursteilnehmer wie z.B. Benny bei der Heimfahrt auf den Rennrad eher wie Fahrradboten aussehen lassen. Natürlich wurde nicht nur geredet, sondern auch gegessen, denn gerade das Gehirn braucht Energie. Wir sind zum gegenüberliegenden Netto-Markt gegangen und habe unser gerade erworbenes Wissen bei Snack-Einkäufen umgesetzt.

Trotzdem waren wir nach 3h Reden müder als am Vortag nach fast 4h MTB-Tour.

Donnerstag

jugendsommer_2009_01Am Donnerstag legten alle eine lockere Rennradtour über Birk, Breiderstegs-Mühle, Kreuznaf, Hausdorp, Ingersaul, die Frauenstraße und Bövingen nach Much hin. Dort war der Eishunger so groß, daß man 15 min. vor der Eisdiele ausharrte bis diese öffnete. Alle bestellten unterschiedliche Spagettieis, nur der Trainer blieb bei seinen Bananen und bestellte einen Bananensplit mit extra Bananeneis. Auf dem Foto, das wir gemacht haben sieht man kein Eis mehr. Nur leere Teller. Man muß eben Prioritäten setzen.

Die Heimfahrt wurde ruhig gestaltet, damit das Eis verdaut werden konnte. Auf direktem Weg wurde die Zeithstraße angesteuert, um über Seelscheid nach Schreck zurückzukehren.