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Bericht: Norbert und die ersten Rennen

Wappen_RC_Siegburg_kleinSamstag, 20.03.2010: Nirgendwo in Belgien

Erstes Rennen des Jahres, aufgeregt! Irgendwo im Nirgendwo in Belgien, bei Saumagne. Ich finde im Nachhinein auch nicht die Internetseite, ein Teamkollege von Corratec-Multipoweractive hat mich mitgenommen.

Wir kamen zeitig an, Wetter war gut, blieb aber nicht gut. Start war im Regen, und es ging auf eine ca. 9*8 Km lange Rundstrecke mit insgesamt 1,3 Km Anstieg, max 8%. Die ersten Runden waren gemäßigt, ganz entspannt. Attacken, die aber eher im Flachen stattfanden, führten zu nichts, verkleinerten aber das Starterfeld um über die Hälfte.

Ausreißer gab es keine, und so kam die ganze Gruppe zusammen in den 500-Meter-Schlußanstieg.

Platz 15 müßte es irgendwie gewesen sein, und weil ein Teil der Strecke über eine Art Feldweg ging, war mein schönes RV-Siegburg-Trikot total versaut. Alles braun, von oben bis unten.

Sonntag, 21.03.2010: Rund um Rhede

In Rund um Rhede ging es schon deutlich stressiger, aber ähnlich regnerisch zu, auch wenn es im Gegensatz zu Belgien nur C-Klasse war.

Nach den ständigen Attacken hatte eine von mir kurzweiligen Erfolg, und zu viert machten wir etwa 10 Kilometer. Kurz verschnaufen und sich etwas ausruhen, und nochmal probieren. Erst alleine, in der Hoffnung, die eine oder andere Prämie holen zu können.

Eine Dreiergruppe schloß irgendwann zu mir auf und wir versuchten zusammen, das Ding zu Ende zu fahren. So richtig harmonieren wollte das ganze dann doch nicht, und nach etwa 17 Kilometern wurden wir 3 Runden vor dem Ziel vom Feld eingeholt.

Einen spontanen Antritt von Daniel Knyss wollte ich gerne mitgehen, mußte aber leider nach 10 Tritten feststellen, daß ich dafür schon zu grau war. Im Hauptfeld kam ich ins Ziel, war in Ordnung.

Sonntag, 28.03.2010: Berlin-Bad Freienwalde-Berlin

Nach Köln-Schuld konnte ich aus dienstlichen Gründen nicht, aber am Sonntag war Berlin-Bad Freienwalde-Berlin, nur 20 Kilometer von meiner Wohn- und Arbeitsstätte entfernt.

Zwei Attacken liefen bis KM 20, an denen ließ ich leider so viel Kraft, daß ich den entscheidenden Antritt nicht mit konnte: 5 Meter fehlten bis in den Windschatten der Gruppe, zu der ich springen wollte, das ging fast eine halbe Minute so, diese 5 Meter. Dann ging es nicht mehr, und ich fuhr im Hauptfeld mit.

Irgendwie bildete sich dann eine 10er-Gruppe an einer Windkantenstelle, gar nicht gemerkt. Dank 3 Fahrern von Jenatec lief alles in geregelten Bahnen mit ruhigen Wechseln, und 15 Km vor dem Ziel hatte dann niemand Lust mehr auf Führung.

Am letzten Kilometer zerlegte sich unsere schöne Gruppe in Päärchen und wieder war ich als 15. im Ziel.