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Blasczyk gewinnt bei Bahn-WM Gold und Silber

 

Gleich zwei Mal Edelmetall konnte Michael Blasczyk vom RV Siegburg  bei den Bahnweltmeisterschaften der Masters in Manchester erringen. In seiner Spezialdisziplin, dem Punktefahren, holte der Siegburger Sportler die Goldmedaille und damit den Weltmeistertitel.
 
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Beim Punktefahren entscheiden Zwischenwertungen, bei denen 5, 3, 2 und 1 Punkt an die ersten vier Fahrer vergeben werden. Blasczyk hatte das Rennen über 60 Runden und sechs Wertungssprints von Beginn an dominiert, fuhr immer in der Spitze mit und übernahm nach der vierten Zwischenwertung die Führung im Gesamtklassement. Wohl wissend, dass nun schon die fünfte und damit vorletzte Wertung die Entscheidung im Titelkampf bedeuten konnte, zündete der Sportler des RV Siegburg nun den Turbo, setzte sich mit großem Vorsprung vom Feld ab und sicherte sich die Maximalpunktzahl des Wertungssprints. Nun konnte nur noch eine Panne oder ein Sturz den Sieg vereiteln. Doch Blasczyk lockerte den Griff um die Goldmedaille nicht mehr und fuhr als verdienter Sieger und neuer Weltmeister über die Ziellinie.
 
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Zuvor hatte der Siegburger bereits im Scratch, einem Bahnrennen auf Endspurt, die Silbermedaille gewonnen. Blasczyk war damit der erfolgreichste Sportler der kleinen deutschen WM-Auswahl. Neben ihm gewannen bei den Frauen Petra Klünder aus  Friesenheim vier Mal Silber (im Punktefahren, im Scratch, im Zeitfahren und  in der Verfolgung)  sowie bei den Männern Thomas Kapuste aus  Frankfurt/Oder eine Bronzemedaille im Scratch.
 
Die Bahn-Weltmeisterschaft der Masters fand vom 4. bis 11. Oktober in Manchester/England statt. 430 Athleten aus 33 Ländern kämpften in den verschiedenen Altersklassen um Medaillen in den klassischen Sprint- und Ausdauerdisziplinen. Das größte Teilnehmerkontingent stellten naturgemäß die Gastgeber, doch auch aus Frankreich, Italien, Australien, den USA und selbst Argentinien waren starke Nationalmannschaften angereist, die auf professionelle Hilfe von Trainern, Betreuern und Mechanikern zählen konnten. Die deutschen Teilnehmer dagegen waren größtenteils auf sich allein gestellt, glichen dies aber durch kameradschaftliche, gegenseitige Unterstützung aus.
 
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