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RVler auf Tour in der Pfalz

Drei scheene Daa minanner in de Palz - geht wie gschmeert!

"Ins weite Land schauend zur Ruhe kommen" wurde im wahrsten Sinne zum Motto des Osterwochenendes in der Pfalz.

Hingezogen hat es uns, Josef, Brigitte, Bernd und Susanne in die Landschaft rund um den Donnersberg (höchster Berg der Pfalz).

Unterkunft

Unsere sehr schöne Unterkunft war im 200 km von Siegburg gelegenen historischen Rosenthal, eingebettet zwischen den Hügeln des Naturparks "Pfälzer Wald".

Der Landgasthof "Hotel Rosenthalerhof" ist Teil des gut erhaltenen ehemaligen Zisterzienserinnenklosters St. Maria aus dem Jahr 1264 . Legendär: Dort tummeln sich eine Gans und ein Schwan in innigster Zweisamkeit auf dem Dorfweiher. Vorsicht, die Gans kann rabiat werden, wenn man es wagt dem Schwan näher zu kommen! Unabhängig davon lädt Rosenthal zur puren Entspannung ein..

O-Ton Brigitte: "Ich hab' das Fenster aufgemacht, ein blühender Birnbaum davor, und nix gehört außer Vögelgezwitscher. Da hab' ich's wieder zu gemacht."

Das Hotelbetreiberpaar Karin Zanzinger & Andreas Knecht ist äußerst zuvorkommend und weiß es ihre Gäste zu verwöhnen. Die Küche bietet leckere mediterrane und Pfälzer Gerichte im Biergarten , im ehemaligen Konventraum des Klosters oder im gemütlichen Wintergarten.

www.hotelrosenthalerhof.de - ein Geheimtipp!!!

Touren

Vom Hotel aus kann man seine Touren flach oder bergig wählen (idealer Ausgangspunkt). Man staune: Es gibt in der Pfalz sechs 600er! Oder, wenn einem nicht nach Rad fahren ist, begibt man sich auf die Rosenwanderwege oder in den Naturpark Pfälzerwald und kehrt in den zahlreichen Wanderhütten ein. (mmhh: Apfelstrudel mit Vanilleeis und Sahne, Leberknödelsuppe, Handkäs mit Musik,......).

Die von den Einheimischen sehr gepflegte Gegend strahlt überall Gelassenheit aus (Josef: "Hier ist es ja so ruhig und so schöne Plätze, und sooo weit kann man schauen!!").

Jetzt zu unserer

Highlighttour um den Donnersberg

die Keltentour: Die Spur der Kelten mit der Anfahrt ins Falkensteinertal (Imsbach) und den knackigen Anstieg Richtung der sagenumworbenen Burg Falkenstein ist schon ein besonderes Erlebnis und eine Herausforderung (Aua! Aua! Aber oben ein herrlicher, entlohnender Blick). Anstieg zur Burg Falkenstein 2009Hinab geht es dann nach Rockenhausen- Mariental, um sich wieder aufzuschwingen nach Ruppertsecken, dem höchsten Dorf der Pfalz. Danach wartet die Spitze des Donnersbergs, wo die Pfalz an den Himmel kratzt (Bismarkturm und Fernsehturm).

Hier lässt es sich rasten in einer der vielen Pfälzer Wanderhütten. Weiter geht es Richtung Zellertal, einer wirklich einmaligen Region in Deutschland, denn sie vereint zwei Weingebiete: sowohl Pfälzer Weine als auch Rheinhessische Weine werden hier angebaut.

Über die Panoramastraße, beginnend in Mölsheim geht es bis nach Zell und man genießt absolut herrliche Ausblicke auf und in das Tal, wunderschön eben.

Fazit

Ist man im Frühjahr verhindert ins Trainingslager nach Mallorca zu fahren, kann man die Mandelblüte auch an der Weinstraße im April genießen. Die Strecken sollte man jedoch nicht am Wochenende fahren, denn alle wollen dahin, weil's dort so schön ist.

Fazit Bernd:

"Die Pfalz ist gar nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe! So ruhig, so weit, so gepflegt, so herrliche Ausblicke, so toll, so weitläufig, so vielfältig, so schöne Touren, so...

Und im Herbst gehen wir dahin wandern!"